Kinderkonferenz

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Kindersprechstunde beim Oberbürgermeister

Am 20. November 2013 gingen vier Kinder der Kinderkonferenz zum Oberbürgermeister Marcel Philipp ins Rathaus. Dort haben wir viele Kinder aus neun anderen Grundschulen getroffen. Auch die ehemalige Schulleiterin aus Oberforstbach, Frau Raumanns, war als Vertreterin von UNICEF dort. Dann wurde ein Gedicht über Kinderrechte vorgetragen. Anschliessend hat ein Fotograf Fotos für die Zeitung gemacht. Wir wurden mit leckeren Getränken verwöhnt. Dann gingen wir in den weissen Saal. Dort haben wir vorgetragen, was uns in unserer Umgebung nicht gefällt: Zum Beispiel haben wir über unsere Toiletten gesprochen.

Außerdem haben wir gezeigt, was man an den Spielplätzen ändern kann. Uns stört nämlich, dass überall Hundekot liegt, dass alles voller Graffitti ist und dass manche Geräte kaputt sind. Wir wünschen uns, dass einige neue Geräte aufgestellt werden.

 

Jede Schule hat dem Oberbürgermeister Fotos gezeigt und die Probleme und Wünsche mit Worten erklärt. Der Oberbürgermeister hat geantwortet, dass er versucht, unsere Wünsche zu erfüllen. Zum Beispiel schickt er Männer zu den Spielplätzen, die nach den Spielgeräten gucken. Wenn in Zukunft neue Spielplätze gebaut werden, will der Oberbürgermeister die Kinder der Grundschulen fragen, was sie sich wünschen. Marcel Philipp hat gesagt, dass er Graffitti auch nicht schön findet. Leute mit Hunden müssten immer eine Tüte dabei haben, um den Hundekot aufzuheben. Er hat vorgeschlagen, dass wir mit unserer Schule beim Aachener Frühjahrsputz mitmachen können.

Zum Schluss hat der Oberbürgermeister ein Hausaufgabenheft bekommen mit den Wünschen und Vorschlägen der Kinder. Außerdem hat sich der Oberbürgermeister Notizen auf sein iPad gemacht. Es war interessant, die Meinungen der anderen Kinder zu hören. Abends wurde unser Treffen sogar in der Lokalzeit gezeigt.
(Eva, Nele, Paula, Timo)

An einem Nachmittag im Dezember sind wir von der Kinderkonferenz zu einem Nachtreffen mit anderen Schulen gefahren. Dort haben wir uns kennengelernt und nachher überlegt, wie es weitergeht nach dem Besuch beim Oberbürgermeister. Zu dieser Frage gehört unter anderem auch die Frage: Wie lang geben wir dem Oberbürgermeister Zeit, um seine Hausaufgaben zu machen? Wir haben uns dann auf ein Jahr geeinigt. Es war auch Frau Raumanns von UNICEF da. Mit ihr haben wir noch viele andere Sachen besprochen, auch wie wir die Hausaufgaben kontrollieren – und zwar indem wir an die Orte, wo es Sachen zu verbessern gab, noch einmal hingehen und auch Fotos machen. Am Ende des Treffens haben wir für fast alle Fragen Ideen und Lösungen gefunden. Diese werden wir dann innerhalb des Jahres umsetzen.

Hoffentlich sind beim nächsten Mal auch Kinder von anderen Aachener Grundschulen dabei!
(Eva und Tim)

 

Aachener Früjahrsputz

Die Kinderkonferenz hat mitgemacht beim Aachener Frühjahrsputz!

Rund um unsere Schule, an der Bushaltestelle, auf dem Schulhof und auf dem Bolzplatz haben wir eifrig Müll gesammelt.

 

Frühjahrsputz 2015 – die Kinderkonferenz war dabei

Auch in diesem Jahr beteiligten die Kinder der Kinderkonferenz sich wieder am Aachener Frühjahrsputz. Das regnerische und kalte Wetter am Mittwoch, den 25. März hielt uns nicht ab, auf dem Schulhof, an der Bushaltestelle, auf dem Parkplatz und auf dem Bolzplatz fleißig Müll zu sammeln. Vor allem Papiere von Süßigkeiten, aber auch Zigarettenkippen und sogar ein kaputter Gartenstuhl gehörten zu unseren „Fundstücken“.

 

Vorstellung Kinderkonferenz

Die Kinderkonferenz ist eine Gruppe aus den Klassensprechern, die sich an einem bestimmten Tag treffen und bestimmte Themen besprechen, die sie an ihrer Schule stören.

Das machen wir in der Kinderkonferenz:
Wir reden über Probleme. Zum Beispiel haben wir im letzten Jahr überlegt, wie man den Regenwald schützen kann.

Wir reden vor allem über unsere Schule.
Ganz oft schon haben wir diskutiert, wie wir die Toiletten sauber halten können. Wir reden über das, was repariert werden muss.

Außerdem haben wir über Kinderrechte gesprochen.

Abordnungen von uns gehen zu den Kindersprechstunden beim Oberbürgermeister und tragen dort ihre Nöte und Vorschläge vor.

Die Kinder unserer Schule können uns Briefe schreiben und in den Briefkasten in der Eingangshalle stecken, können aber auch ihre Probleme und Wünsche den Klassensprechern mit in die Kinderkonferenz-Sitzung geben.

Zum Beispiel haben sich die Kinder gewünscht, dass sie in der Pause Fußball spielen dürfen.

Wir werden darüber diskutieren und dann mit den Lehrerinnen sprechen, ob das geht oder nicht.

 

Beim Oberbürgermeister

Wir, Leroy und Lili, sind von den anderen Kindern in der Kinderkonferenz gewählt worden, dass wir zur Kindersprechstunde mit dem Oberbürgermeister gehen durften. Das war am 20. November.

Zuerst haben wir uns mit den anderen Kindern aus den anderen Schulen in der Eingangshalle des Rathauses versammelt.

Dann haben wir etwas zu trinken bekommen und den Kinderrechte-Rap gesprochen. Danach kam der Oberbürgermeister Marcel Philipp und wir sind in den Weißen Saal gegangen und haben der Reihe nach die Probleme an den Schulen dem Oberbürgermeister vorgetragen.

Viele Schulen haben sich über zu wenige Räume oder die Lautstärke in der Mensa beschwert. Jede Schule hat, nachdem sie vorgetragen hat, dem Oberbürgermeister eine Einladung in die Schule zu kommen gegeben.

Der Oberbürgermeister oder einer seiner Vertreter wird uns also hoffentlich auch an der Schule besuchen, um sich anzusehen, in welchen Räumen wir im Unterricht lernen und wo wir in der OGS spielen.

Er hat vorgeschlagen, dass wir nachmittags auch in den Klassen spielen können. Wir werden ihm dann erklären, ob wir das für eine gute Lösung halten oder nicht.

Zum Schluss hat jeder einen blauen Ballon bekommen. Wir haben unseren Ballon fliegen lassen und uns im Kopf etwas gewünscht, was mit den Kinderrechten zu tun hat.

 

Hier folgt unsere Rede, die zwei Kinder unserer Schule am 20. November in der Kindersprechstunde beim Oberbürgermeister gehalten haben:

Lieber Herr Oberbürgermeister,

wir bedanken uns, dass auf unseren Spielplätzen in Oberforstbach und Schleckheim einige Spielgeräte repariert und erneuert worden sind.

Auf das nächste Jahr freuen sich die Kinder aus der Oberforstbacher Grundschule, weil Sie uns versprochen haben, dass unsere Toiletten neu gemacht werden.

Heute möchten wir über folgendes sprechen:

In der Klasse 4a unserer Schule lernen 26 Kinder. Manchmal waren wir auch schon 27 oder 28 Kinder.

Dieser Klassenraum ist sieben Meter breit und neun Meter lang.

Da der Klassenraum zu klein ist, haben wir keinen Platz für einen Bänkekreis. Auch für eine Leseecke gibt es keinen Platz. Wenn einzelne Kinder Gruppenarbeiten machen wollen, haben wir keine ruhige Ecke, wo wir die anderen nicht stören.

Auch in der 3a sitzen viele Kinder sehr eng aneinander. Dort lernen insgesamt 26 Kinder zusammen. Der Klassenraum ist 7 Meter lang und 9,5 Meter breit. Es ist oft schwierig über die Schultaschen an den Platz zu kommen. Außerdem haben wir im Moment dort ein Kind im Rollstuhl. Jedes Mal müssen Möbel weggerückt werden, damit sie durch die Klasse kommen kann.

In der OGS sind bei uns zur Zeit 120 Kinder. Außerdem besuchen 50 Kinder die Mittagsbetreuung. Wir haben zwei große Gruppenräume, einen Werkraum und eine alte Küche. Besonders wir Viertklässler wünschen uns oft einen Raum, wo wir mal unsere Ruhe haben. Wir würden dann gerne Gesellschaftsspiele machen oder uns in Ruhe unterhalten.

Hiermit möchten wir Sie herzlich zu uns einladen und würden uns sehr über Ihre Anwesenheit freuen. Danke fürs Zuhören!

 

 

 

Kinderrechte

Kinderrechte

Besuch beim Oberbürgermeister

Am 19. November 2015 waren Manuel, Marlene und Julius als Vertreter der Kinderkonferenz beim Oberbürgermeister Marcel Philipp eingeladen. Die Kinder aus der GGS Oberforstbach trafen sich mit vielen anderen Vertretern von Aachener Grundschulen in der Eingangshalle des Rathauses, wo sie zunächst das Lied: „Kinder haben eine Stimme“ sangen. Anschließend berichteten die Kinder dem Oberbürgermeister im weißen Saal von besonderen Projekten an ihren Schulen. Die drei Kinder aus unserer Schule haben den Schulsanitätsdienst vorgestellt. Andere Schulen berichteten von Streitschlichtungsprojekten, Spendenläufen und Unterstützung für Menschen in Not. Bei allen Projekten ging es darum, zu teilen und zu helfen. Der Oberbürgermeister und alle Kinder waren sehr beeindruckt von den vielen Ideen.

Oberbürgermeister1

Oberbürgermeister1

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