Initiative "Naturschulhof"

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Nachdem die Kinder unserer Schule sich in der Vergangenheit immer wieder einen Schulhof mit besseren Spielmöglichkeiten gewünscht hatten (Freigabe des Gebüschs, Rutsche, mehr Grün, weicherer Boden, mehr Klettermöglichkeiten, eine Hügellandschaft usw.), bildete sich zu Beginn des Schuljahres 2003/04 eine Arbeitsgruppe mit Personen aus den verschiedenen Gremien der Schulgemeinde (Schulpflegschaft, Lehrerinnen, Förderverein), die sich mit dem Gedanken der Umgestaltung des Schulhofes zum Naturschulhof beschäftigte. Mit den Vorgaben der Kinder konnte die Arbeitsgruppe in die Planungen und Realisation gehen.

 

Bei der Arbeitsgruppe standen in ihrer Planungsarbeit folgende Aspekte deutlich im Vordergrund:

  1. Neugestaltung des Schulhofes unter ökologischen und sozialen
    Gesichtspunkten

  2. Gestaltung eines Naturschulhofs, der den Kindern vielfältige
    Erfahrungen ermöglicht

  3. Orientierung der Planungsarbeit an den Wünschen der Kinder

  4. Zusammenwirken der Eltern, Lehrerinnen und Kinder in den Maßnahmen
    zur Umgestaltung des Schulgeländes (Gemeinschaftsprojekt)

 

Im Anschluss an die Aufnahme der Ideen und Vorschläge aus den verschiedenen Gremien wurde ein erstes Modell erstellt, Beratungen von verschiedenen Seiten eingeholt und die vorhandenen Möglichkeiten wurden diskutiert. Die Umgestaltung unseres Schulhofes zum Naturschulhof wurde durch die Mitwirkungsgremien der Schule (Schulpflegschaft, Lehrerkonferenz, Schulkonferenz) einstimmig beschlossen und die Organisation der Arbeiten in die Hand der Schulhofgruppe gegeben.

Seit dem Schuljahr 2004/2005 werden immer wieder Ferien- und Wochenendaktionen geplant und durchgeführt, die nach und nach die einzelnen Bereiche des Schulhofs zu einer Landschaft zum Bewegen, Spielen, Verstecken und Ausruhen gemacht haben. Das Geschaffene findet nicht nur bei den Kindern große Anerkennung.

 

Bisher durchgeführte Maßnahmen:

  • Entsiegelung ca. eines Drittels des Schulhofes. Das entspricht einer Fläche von ca. 400 qm.

  • Neugestaltung mit natürlichen Materialien:
    Erde, Pflanzen, Stein, Sand, Holz, Lehm, usw.

  • Modellierung des entsiegelten Bereichs zu einer bepflanzten Berg- und Muldenlandschaft mit Rutsche und Aussichtsplattform

  • Einbeziehen eines Wiesenbereiches in das Schulhofgelände, der bisher nicht zum Schulhof gehörte (Vergrößerung der Spiel- und Bewegungsfläche)

  • Einbeziehung des Schulhofrandbereiches, bestehend aus Bäumen und Sträuchern, der bis dahin für die Kinder gesperrt war

  • Sandlandschaft mit Lehmhütte

  • Bewegungsparcours

  • Wackelbrücke und Hängematte

  • Größtmöglicher Erhalt der vorhandenen Bepflanzung sowie Ausrichtung des Schulgartens auf einheimische Pflanzen (Ansiedlung einheimischer Kriechtiere und Vögel)

  • Schaffen einer Zisterne zum Auffangen des Regenwassers für die Bewässerung der Pflanzen (Planung)

 

Die Aufeinanderfolge der Maßnahmen wurde von der Arbeitsgruppe Naturschulhof gesteuert und organisatorisch abgewickelt. Nach Beendigung der Umgestaltung, trifft sich die Arbeitsgruppe Naturschulhof regelmäßig, um über notwendige Arbeiten zu beraten und Aktionen zu planen. Die Gruppe kümmert sich mit Kindern und Elternhelfern (Garten-AG, Aktionen, Projekte) zusammen um die notwendigen jahreszeitlichen Arbeiten und die Pflege der Anlage.

Wenn Sie interessiert sind an einer regelmäßigen oder gelegentlichen Mitarbeit, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:

Familie Simon, Tel.: 02408/9379589 oder Familie Heeren, Tel.: 02408/7398

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